Mittwoch, 9. April 2014

Kindermund

"Mama, kannst Du mir was an dem Oktonautenbild tesaern - ich hab da was kaputt gemacht!"

Dienstag, 8. April 2014

Wasserfarben-Flash

Lieschen hat Wasserfarben entdeckt. Malkünste sind immer noch im Anfangsstadium, aber er produziert am laufenden Meter :)

Kran- Versuch 1

Pilon - Mama, der sieht besser aus als der, den ich zum Spielen habe

Teich - "Das ist ja ganz einfach - da brauche ich nur blau und grün"

Kran - Versuch 2

Unser Haus

Roller

Marienkäfer.."Von der Seite, deshalb sieht man nur drei Beine"

Fisch

Regenbogen - kleines Wasserfarbenburnoutsyndrom - es gab Tränen, weil das gelb nicht gelb genug war ....Mama musst helfen

Insektenhotel :)

Samstag, 5. April 2014

Nachdenkliches

Hatte ich nicht hier geschrieben, dass man froh sein soll, wenn es einem gut geht? Dass man sich nicht über peanuts aufregen soll? 
Ja, das kann ich heute noch mehr unterschreiben.

Ich habe zwei wirklich enge Freundinnen - und das finde ich, ist nicht der Normalfall. Die BESTEFREUNDIN kenne ich seit achtundzwanzig Jahre (wow - was für eine Zahl) und die andere, nennen wir sie Judith, seit vierundzwanzig Jahren.

Judith war eine stete Begleiterin. Im Studium (wir haben zusammen in einer WG gewohnt), in allen Krisenfällen (bei mir wie bei ihr), wir haben beide Kinder bekommen (sechs an der Zahl), uns beraten bei Stillschwierigkeiten, Schlafstörungen, Kinderkrankheiten - ihr seht schon - jahrelang waren die Kinder das vorherrschende Thema.

Bis wir uns entschlossen hatten, uns einmal pro Woche in der Stadt auf einen Kaffee zu treffen. Kostbare Minuten, die wir uns beide freischneiden mussten. Aber so einen leckeren Kaffee beim Kaffeeröster, vielleicht ein Croissant dabei, eine halbe Stunde nur für uns. Das war wichtig und gut für uns beide. Es wurden alle Themen im Express durchgekaut und dann gingen wir wieder unserer Wege. Bis nächsten Montag.

Vor zwei Wochen konnte ich nicht und habe sie vergessen (Mäxchen beim Kinderarzt - was ganz Neues :)  )
und ich rief sie am Dienstag an und textete sie mit sämtlichen Diagnosen und Therapiemaßnahmen zu (Schande über mein Haupt),
dann meine Frage: "Hast Du lange auf mich gewartet??"
Und sie: "Nein, ich war im Krankenhaus, aber es ist nicht schlimm, ich bin schon wieder zu Hause."

Durchatmen meinerseits.

Aber dann ihr Bericht.
Wochenlange Kopfschmerzen (sie berichtete an einem Montag), Übelkeit, Schwindel (O-Ton an unserem letzten Treffen :"Ich werde nie wieder gesund"), dann Hängen der Unterlippe ganz plötzlich (Ehemann hat SOFORT den Krankenwagen gerufen), Diagnose im KH - kein Schlaganfall, aber eine Raumforderung im Gehirn.
Raumforderung klingt erstmal nicht so schlimm, bedeutet aber Hirntumor. Im Frontallappen.

Nach sieben Tagen die OP, danach nicht ganz zuwege (Tochter schrieb per Whatsapp, ich könne vielleicht in ein paar Tagen hin), aber gestern von ihr ein erlösender Anruf.
Sie ist orientiert, kann hören, sehen , sprechen (sorry, da denke ich immer an Loriot: Mein Sohn ist sechzehn. Er sitzt und spricht), heute zweimaliger Besuch von mir.

Sie ist noch ein bisschen schlappig, nach einer halben Stunde unkonzentriert, aber ganz Judith.

Aber sorry, die Ärzte sprachen von : "Wir bohren ihnen zwei Löcher in den Kopf" - da stelle ich mir so kleine Löcher vor, die dezent vernäht werden...

....aber meine Judith, sieht, wenn man es fies ausdrücken soll, wie eine Bork aus (Raumschiff Voyager lässt grüßen). Ein Schnitt vom rechten Ohr hoch bis zur Mitte, ein eleganter Schnörkel und dann wieder zum anderen Ohr runter. Da sind bestimmt zwanzig Tackerklammern drinnen - das ist schon wirklich gruselig.

Das ist natürlich alles nebensächlich, lässt aber die Schwere der Erkrankung vermuten. 
Wenn man das gesehen hatt, dankt man jeden Tag, den man gesund zu Hause verbringt.

Und als ob das nicht genug wäre, wurde heute von den Ärzten (schweibchenweise) kommuniziert, dass das Saubiest in ihrem Kopf bösartig ist. Bestrahlung und Chemo kommen auf sie zu. Wenn es reicht. 

Mir fällt es nicht schwer, in das KH zu gehen und "normal" zu sein. Ich bin auch ehrlich und sage: Zeig mir mal Deinen Schädel. Ich schau mal , wie es wirklich aussieht. 

Aber zu Hause nimmt es mich dann doch mit. Gewaltig. Es ist eine Lebensbegleiterin, und ich denke manchmal: Wie lange noch?

Gut ist, dass sie im Moment noch gar  nicht an die Zukunftsperspektiven denkt, sondern einfach abwartet. Die BESTEFERUNDIN sagte, dass sei vermutlich ein Trauma. Judith lässt alle machen, sagt: "Och jo, dann sollen sie halt noch die Biomarker bestimmen.....", bei der Frage, wie lange sie im KH bleibe, antwortet sie " Das kann Michael mit den Ärzten besprechen..." - sie ist ein bisschen unbeteiligt. Gut für sie - aber manchmal wirkt für mich die Situation kafkaesk. Und es fällt mir schwer, sie nicht mit mehr zu konfrontieren. Aber ich reiße mich zusammen. Und gehe morgen wieder hin. Drückt ihr die Daumen!

Insektenhotel - Neubezug

Vor vier Tagen hat ich in einer Spontanaktion ein Insektenhotel erworben (der Preis war auch hotelllike - Pension wäre wahrscheinlich auch gegangen, war aber "ausgebucht") und kurze Zeit später hatten wir einen guten Platz im Garten gefunden.
Meine Hoffnungen waren allerdings gering, dass dort wirklich Marienkäfer und Co einziehen werden.

Aber sieh an - es tut sich was!!
 


 Die dickeren Äste hatten alle Bohrungen, damit sich Wildbienen darin aufhalten können. Aber einige Bohrungen sind jetzt schon verschlossen - da soll wohl etwas Kleines in Ruhe heranwachsen.



Und wer wohl dieses Kerlchen ist?? Sieht aus wie eine Fledermaus, aber miniminiklein - ich tippe doch auf Wildbiene. Aber immer, wenn ich mit der Kamera dort stand, hat sie sich wieder verkrochen.

Wir beobachten voller Begeisterung weiter.

Freitag, 4. April 2014

Rosapinkrosapink

Viel los war in letzter Zeit. Und mir hat ein bisschen die Muße gefehlt, hier zu posten :)
Fleißig war ich aber trotzdem.  Die Nähmaschine war jeden Tag in Betrieb.

Und die letzten zwei Tage habe ich mich meinen Nichten gewidmet. Hach, mal so rosa nähen hat ja was. Aber jetzt freue ich mich auch wieder auf Totenköpfe, schlichtes solides Schwarz u.ä. So auf Dauer ist diese Pink-Invasion doch anstrengend.

Nichte Nr. 1 hat Geburtstag.
Im Januar habe ich ihr schon eine Patchworkdecke genäht, die sich leider Lieschen unter den Nagel gerissen hatte. Also nochmal waschen, nochmal bügeln und jetzt geht sie ganz schnell aus dem Haus, damit nicht noch auf den letzten Drücker Schokoflecken darauf landen


Ich glaube, die Decke habe ich schon mal gezeigt....macht nix

Dazu noch ein Geburtstagsshirt (grrr...mit Wellen...es ist also ein Bügelgeburtstagsshirt). Wenn ich mir andere Varianten anschauen, nähe ich ja doch immer noch ganz sachlich. Ohne viel Tüdelütt....aber ich finde es chic. 

Schnitt Lillesol und Pelle - Basic Nr.1


Naja, und Kleider habe ich ja auch noch nie genäht. Also dazu noch ein Wendekleid. Pfiffiger Schnitt und bis auf die Ärmelausschnitte ist auch also easypeasy.


Schnitt Lillesol und Pelle - Wendekleid



Lieschen musste probetragen und war mächtig sauer darüber....:)


Aber Drehen macht trotzdem Spaß

Und ich hatte immer noch pink übrig.

Also gab es für die Lütte noch einen Trotzkopf von Schnablina. Bin mal gespannt, ob das Teil passt......

Öhöm, nachdem ich das Bild gesehen habe, habe ich doch mal das Bügeleisen geschwungen

Und das Ganze geht heute - von mir zum ersten Mal - zu Lady DIY von der Krümelmonster-AG.

Samstag, 22. März 2014

Kindermund

"Ach, wie wäre es so schön, wenn Oma Ur mal wieder hier wäre und Katzenschwänze mitbringen würde....."
Lieschen meinte die Schoko-Katzenzungen...

Donnerstag, 20. März 2014

Mama-Taxi

Ich hatte diese Zeiten vergessen, in denen ich mich morgens in Jogginghose ins Auto geschwungen habe, um erst die beiden Großen in die Schule zu fahren (optional noch mit anderen kleinen Fahrgästen), anschließend Lieschen zur Tagesmutter bringen musste, dann nach Hause, drei Stunden arbeiten (immer noch in Jogginghose), kurze Dusche, Lieschen mittags abholen.
Gegen drei dann wieder die Großen aus der Schule abholen (immer mit so einem kleinen dicken Bröckchen auf dem Arm), wieder nach Hause und dann optional noch das Mama-Taxi zum Turnen, Kindergeburtstag....irgendwas.

All das hatte ich nicht mehr.
Die Großen  fahren mit dem Bus in die Schule und wieder nach Hause, Lieschen geht hier in den Kindergarten und kommt ja schon seit zwei Wochen alleine nach Hause. Das Leben kann so entspannend sein.

Aber jetzt wird gestreikt. Mäh!

Das bedeutet für heute:
7.15 h - die Großen in die Schule
8.30 h - Lieschen per pedes in den Kindergarten
11.15 h - Lieschen abholen, mit dem Auto zur Grundschule, der zweite Schnuppertag für das arme Kerlchen
13.00 h - Mäxchen abholen, auf dem Rückweg um
13.15 h - Lieschen abholen
15.00 h - Fränzchen abholen
17.15 h - Fränzchen in die Musikschule
18.00 h - Fränzchen wieder abholen.

Heute alles nach dem Motto: Immer schön langsam fahren !

Nachtrag: 30 km gefahren in Kleinst-Etappen, dankbare Kinder abgeholt, den Scherenschleifer glücklich gemacht, Lieschen gepflegt (ganz malade nach dem zweiten Schnuppertag), Fränzchen mächtig unter die Arme gegriffen beim Balladen-Portfolio (sowas gab´s früher bei uns nicht), jetzt grunderschöpft, aber froh, dass ich zu Hause bin, nur ab und zu arbeite und meinen Kindern in solchen Situationen unter die Arme greifen kann

Dienstag, 18. März 2014

Ein ganz normaler Einkauf

Dem kranken Mäxchen eine CD kaufen, noch Kartoffeln für das Abendbrot des Göttergatten, Fischfutter, Kleinkram - das war der Plan.
Lieschen war nur widerwilligst dazu zu bewegen, aber als eine Zeitung versprochen wurde (habe ich nicht freiwillig gemacht- ich schwör!!) ist er doch treu mitgekommen.

Und wenn wir wenig einkaufen, darf er auch noch in den Auto-Einkaufwagen.
Wenn er denn da ist.
War er nicht. Aber glücklicherweise kam eine kleine Familie mit dem ersehnten Wagen um die Ecke.
Ich:" Oh super, da können wir ja gleich einen Fahrerwechsel machen. Haben sie einen Euro drin?"
Vater:  "Nein, wir haben einen Chip. Aber das macht nichts, dann muss der Wagen halt vorher kurz in die Werkstatt."

Eltern unterhalten sich komisch, wenn Kinder dabei sind :)

Kartoffeln bekommen, Nutella kann man immer brauchen, schnell zum Jogurt und zum Schafskäse; Lieschen ist derweil zu den Zeitungen entschwunden (der Laden ist groß!!)

Zwei Minuten später die Diskussion, dass ich AUF KEINEN FALL eine Transformers- Zeitung kaufe. Erste kleine Tränen. Kurze Beratung in der Zeitungsabteilung.

Fischfutter gesucht. Gefunden. Die haben bei Edeka sogar rote Mückenlarven - ich war etwas erstaunt über das Angebot.

Weiter zu den CDs. Bob der Baumeister neben Böhze Onkelz. Wie soll man hier etwas finden??????

Dann die sonore Durchsage: "Das kleine Lieschen möchte im Marktbüro von seiner Mama abgeholt werden."
Peinlich, ist nicht das erste Mal. aber das Marktbüro findet er mittlerweile sehr zuverlässig :)

Ein ganz normaler Einkauf eben...

Montag, 17. März 2014

Vermischtes

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Lieschens Füßchen sieht immer noch malade aus. Chic, wenn der Nagel schon komplett wegklappt, aber noch an einem Fädchen hängt, an das ich mit der Schere nicht rankomme....brrrrrrr.......Die ganzen Schürfwunden vom Funpark sind immer noch nicht zu, also jeden morgen: Fuß her, Zeh verpflastern, Verband drumherum - immerhin haben wir jetzt mehr Auswahl bezüglich der Farben. Das hübscht das Füßchen ungemein auf.

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Mäxchen ist schon wieder krank. Monstererkältung. Nase zu, röchelnd. Der arme Kerl. Wieder zu Hause. Wann wird es endlich Sommer???

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Lieschen hat heute seinen ersten Schnuppertag in einer Schule. Ey, ich war voll aufgeregt GehterfreiwilligmitmachterTheatersindalleLehrerhoffentlichfreundlich......Lieschen selber war fast die ganze Zeit kernentspannt, als es aber vorhin an die Gruppeneinteilung ging, hat das kleine Herzchen ganz schon gewummert. Aber er ist mitgegangen und in drei Stunden hole ich ihn wieder ab.
Und dann am Donnerstag: Nächster Schnuppertag (völlig überflüssig, da wollen wir das Kind auf keinen Fall hingeben, aber ist die Stammschule - wir müssen...aber schaffen wir auch noch)

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Einiges genäht. Vor allen Dingen ein easypeasy-Ninja-Kostüm. Hat zwar ein bisschen gedauert, bis ich gedanklich die Kapuze hinhatte - und wird jetzt heiß geliebt. Zeige ich morgen.
Geplant: Bertina von Farbenmix. Ist ja ne tolle Idee, so drei verschiedene Stoffe zu kombinieren. Es ist aber keine tolle Idee, sich auf die Verkäuferin zu verlassen (das Rückenteil haben wir irgendwie nicht bedacht) und die Farbkombi ist verwegen. Also neuer Kauf, soll nämlich für übermorgen ein Geschenk sein. Ich muss mich sputen.

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Gespielt: Zuviel die Sims :) Drei von fünf Familienmitgliedern sind voll infiziert. Fränzchens erster Satz heute morgen: Hab gerade mal Bohnen geerntet.

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Entrümpelt: Mein Schlafzimmer. Kall mei droppe - es hat vier Stunden gedauert und der große Schrank nebst Vertiko sind jetzt acht Altkleidersäcke leerer. Nun kommt noch das Bücherregal dran.

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Geärgert: über die Kigaerzieherin, die nach der Frage einer Nagelschere wieder diesen bescheuerten Satz sagt: "Wir dürfen ja noch nicht mal ein Pflaster draufmachen." Grrrrrr - können die nicht mal einen Ersthelferkurs besuchen????
Noch geiler war die Diskussion auf einem Elternabend, an dem die Klassenlehrerin neben der Mär, man dürfe kein Pflaster draufmachen auch behauptete, sie dürfe (mit Einverständnis der Eltern natürlich) auf keinen Fall Augentropfen verabreichen und auf einmal erwachsene Personen darüber diskutierten, ob dann nicht der zehnjährige Max dem elfjährigen Jonas die Tropfen verabreichen könne. Supi - Kinder waschen sich auch so oft die Hände....ich habe damals ein Horn bekommen  und ein wenig den Laden aufgemischt. Aber das nur am Rande.

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In den letzten zwei Wochen fünzig kleine Brötchen sowie hundert Muffins gebacken. Für Lieschens Geburtstag, Faschingsfeier, Schulfest, Klassenfest, zu Hause. Ich bin im Schwung.

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Gehäkelt: Diese vermaledeiten Granny Squares. Der erste sah aus wie ein Lappen (bitte eine kleinere Nadel), der zweite war schon ganz possierlich. Ich ganz verwegen wage mich an ein Granny mit Stern in der Mitte. Ich sag nur: Schuster, bleib bei Deinen Leisten :) Vielleicht im nächsten Leben

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Donnerstag, 13. März 2014

Was man gar nicht braucht

Ich esse (in vermeintlicher Stille) ein Brot.
Lieschen ruft von oben herunter:
MAMAAAAA, den Nagel an meinem Fuß kann ich schon ganz weit hochheben!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Da wäre das Salamibrot doch fast wieder rückwärts auf dem Tisch gelandet....