Sonntag, 20. Januar 2013

Kochen für die Piepmätze



Seit sechs Wochen lagert auf der Terrasse Vogelfutter und Fett, damit ich mit Lieschen einmal Vogelfutterglocken machen kann. Aber das Wetter war nicht danach und es schien wirklich, dass die kleinen Meisen und die fetten Amseln draußen noch genug Futter finden.

Aber da es ja heute morgen richtig geschneit hat (wir mussten immerhin schon zweimal schippen), habe ich beschlossen, endlich dieses Mini-Projekt zu starten (ich kenne mich - ich bringe es tatsächlich fertig alles einzukaufen und mich im Frühling darüber zu ärgern, dass die Sonne auf das Palmin geschienen hat und mir meine Terrasse versaut. Diesmal nicht!)

Leider hatte das liebe Lieschen nun gar keine Laune und nicht das geringste Interesse daran, dass die Vögelchen draußen darben, also habe ich sie selber gemacht und mir die Küche eingesaut.
Was braucht man? Tontöpfe (supi - da hatte ich nur noch eckige aus Plastik - das muss dann auch gehen), Folie, Kordel, Vogelfutter und Hartfett.

Folie in den Tontopf, ein kleines Loch in die Folie pieken, Kordel durchfädeln bis unten hin, dann Vogelfutter auffüllen, Fett leicht erhitzen und flüssig drauf gießen. Trocknen lassen (geht ganz schnell). Dann die Glocke herausholen (war bei mir ziemlich pfriemelig, da etwas Fett ausgelaufen ist, ging aber) und nach draußen hängen. Leider hat das Vorhaben mit den eckigen Töpfen,die in der Mitte gar kein Loch haben, nicht ganz so geklappt und so hängen unsere "Vogelfutterquader" jetzt auf dem Kopf.

Ich hoffe, die kleinen Piepmätze freut es trotzdem! Und ich will noch mehr Schnee!!!




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