Mittwoch, 28. August 2013

Kapitän auf hoher See

Wozu kauft man eigentlich Spielsachen, wenn es doch so viel einfacher ist.....

Seit letzter Woche habe ich nachmittags ein glückliches Lieschen.
Erstens, weil er die Knöpfe an meiner nagelneuen Nähmaschine bedienen darf (nach Ansage natürlich und immer schöööön Abstand halten) und wenn seine Dienstleistungen gerade nicht gefordert sind,  sitzt er in dem dazu gehörigen Karton (stabiles Teil).
Natürlich mit Ausrüstung: Decke, etwas zu trinken, vielleicht ein paar Apfelstückchen, mindestens zwei Plüschis und einem Kopfkissen.
Dann Deckel zu, jemand muss noch ein Kissen drauf legen und es ist fünf Minuten Ruhe.

Auf einmal fängt es an zu ruscheln an und ein völlig überhitzter Kapitän (oder Pirat oder Polizist oder oder oder- je nach Gemütslage) kommt hektisch nach Luft schnappend empor, um sein Schiff wieder über die Weltmeere ('Teppich) segeln zu lassen.

Bis wieder eine Pause angesagt ist. Wieder Ausrüstung, Deckel zu, Kissen drauf....und so weiter.

Ab und zu verlieren die Kapitäne auch mal  Teile ihrer Kleidung bei dem ganzen Gehüse in der engen Kajüte, aber auf modischen Schnickschnack legen sie auf hoher See sowieso keinen Wert.












1 Kommentar:

  1. Das erinnert mich an zweierlei:
    1. Ich habe als Kind auch viel Zeit in Pappkartons verbracht. Sie sollten so klein wie nur möglich sein und ich fand es besonders toll, wenn ich sie von innen selbst verschließen konnte. Meine Kinder sitzen auch gern in Kartons, Wäschekörben oder großen Taschen.
    2. Ich habe mal gehört, dass ein großer Tierbedarfskonzern eine umfangreiche Studie in Auftrag gegeben hat, um das perfekte Katzenkörbchen zu entwickeln. Getestet wurden alle möglichen Materialien und Formen: rund, eckig, Samt, Wolle, Kunststoff usw.
    Das Ergebnis war: Katzen sitzen am liebsten im Pappkarton! *lach*

    Danke für's Teilen!
    Liebe Grüße,
    Henriette

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