Montag, 9. September 2013

Montagsfrage Nr. 17


Was macht man, wenn nach einem Elternabend (meinerseits - der erste von Dreien in dieser Woche) ein Dreizehnjähriger in Tränen aufgelöst, auf einen zukommt, weil er ein Lesejournal (das schon vor den Sommerferien begonnen wurde und GÄNZLICH in Vergessenheit geraten ist)
MORGEN abgeben muss?

(Hinweis der Redaktion: Es fehlen mindesten zwei Pflichtaufgaben und v o l l s t ä n d i g s t fünf Wahlaufgaben und bei Nichtabgeben droht eine Note 6; und er sitzt schon seit zwei Stunden dran)

Über Hinweise und Vorschläge wäre ich dankbar.
Erst dann sage ich, was ich getan habe....:)

Kommentare:

  1. Also, mein Kind wäre morgen wahrscheinlich krankgemeldet und wüsste, was es in diesen Stunden machen darf :-)
    Oder der Hund hätte es gefressen, nur haben wir keinen Hund.
    Hmmm, bin gespannt!

    AntwortenLöschen
  2. Ich glaube, ich würde dem Kind den Rücken frei halten, damit es bis zum Schlafengehen so viel arbeiten kann wie möglich und ansonsten eine schlechte Note riskieren. Die Kinder müssen lernen, ihre Aufgaben zu machen. Mama wird nicht ewig dabei sein und an alles erinnern.

    Mein Kind musste gestern im Regen in Hausschuhen von der Kita nach Hause laufen, weil es keine Gummistiefel anziehen wollte und ich mich weigere, darum zu kämpfen. Heute früh wollte es wieder keine Gummistiefel anziehen. Als ich sagte: "Dann geh halt auf Socken", wollte es dann doch lieber kooperieren.

    Bin ich eine Rabenmutter?

    Liebe Grüße,
    Henriette

    AntwortenLöschen
  3. Danke für Euren lieben Antworten!
    Nein, Henriette, Du bist keine Rabenmutter. Meine Kinder sind auch schon nackisch ins Auto gestiegen (Wirklich!), aber
    mein Sohnemann war ja gestern von Zauberhand wirklich leistungsbereit.
    Dazu muss man sagen, dass er (habe ich ja schon öfter erwähnt) ein Schlunzbold ist und gerne etwas verdaddelt, aber durch seinen Intellekt macht er das wett.
    Und auch ich erinnere mich an Abendschichten, an denen das Physikheft des letzten halben Jahres abgeschrieben werden musste :)
    Summa summarum: Er hatte schon zwei Stunden gearbeitet, ein Ende war nicht absehbar und er konnte nicht mehr.
    Ich habe ihn krank gemeldet und er hat ab heute morgen um acht am Schreibtisch gesessen. Bis um sechs.
    Es ist fertig.
    Ich glaube, das passiert ihm nicht mehr so schnell und ich hoffe, er hat verstanden, dass diese Art der Notlösung nicht oft passieren kann, denn wie Du sagtest, Henriette, ich kann nicht ewig dabei sein und schützen. Aber diesmal konnte ich es noch.
    Nun habe ich ein ganz gut gelauntes , erlöstes Kind, das morgen wieder beschwingt in die Schule gehen kann.
    @limeslounge: Bei Euch sind ja die Hausaufgaben auch nicht zu knapp. Manche Lehrer haben wirklich einen Vogel. :)

    Liebe Grüße an Euch und einen schönen Abend

    Julika

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Julika
      Hach, wie sympathisch, dass Du das gemacht hast!
      Ich finde, so ein ´Geheimnis` schweißt auch zusammen, und er hat den freien Tag ja nun wahrlich nicht zur Gaudi genutzt.
      Liebe Grüße und auch Dir einen schönen Abend - mit einem wahrscheinlich erschöpften und erleichterten Sohnemann :-)
      Petra

      Löschen

Danke für Deinen Kommentar - ich freue mich über jeden Einzelnen!!