Dienstag, 29. April 2014

Zelten im Garten....

Huch, hier muss man ja auch die Spinnweben wegpusten :)
Ich habe es immer noch nicht gelernt - Ferienzeiten sind für mich keine Blogzeiten. 
Aber nun wieder in alter Frische.
Aber bevor ich nun meine Zeltgeschichte erzähle, möchte ich mich noch einmal für die ganzen lieben Kommentare zu meinem doch etwas traurigen Post bedanken - es ist natürlich nichts besser geworden, aber es tut ungemein gut, dies einfach frei von der Leber weg zu erzählen (oder eher zu schreiben).

Und nun zum Zelt.
Osterferien. Und wirklich die letzten zwei Wochen feines Wetter. Da haben die Kinder wirklich Glück gehabt. Die Ostereier wurden im Garten versteckt, es konnten viele Ausflüge unternommen werden und es kamen regelrecht Frühlingsgefühle auf.
Und so kamen meine beiden Großen auf die glorreiche Idee, mal schnell im Garten zu zelten Unser Garten ist wirklich klein, aber ein Zelt passt rein.
Ich habe gezögert (Wettervorhersage und so), aber dann die Aktion durchgewunken, da der Wetterspiegel sich alle paar Stunden überlegt hat, dass das angekündigte Gewitter nun doch immer noch sechs Stunden später kommen sollte :)

Zelt aus dem Keller gefischt, drei magere Heringe :) gefunden, Stangen weg.
Nach einigen gedanklichen Recherchen haben wir die Stangen hinter dem Schrank im Flur aufgefunden (sie haben es nach der letzten Zeltaktion gar nicht zu ihrem Bestimmungsort geschafft)
Ich muss sagen, die Kinder werden größer.
Zelt allein aufgebaut (und das mit den Stangen ist ein bisschen pfriemelig),

Schlafsäcke geholt (diesmal keinen Streit, wer blau und wer rosa bekommt),
Plüschis (auch bei Dreizehnjährigen noch wichtig),
Wasserflasche,
Frage nach Verlängerungsschnur für das Ladegerät vom Ipod (von mütterlicher Seite aus abgelehnt),
Angebot der Mutterfraktion, eine Matratze mitzunehmen (von jugendlicher Seite aus abgelehnt, da nicht cool genug),
zwanzigmal zur Terrassentür rein,
Dinge geholt.....meine Laune sank langsam...aber hallelujah...gegen neun waren sie in ihren neuen Gemächern verschwunden.

Viel Gequieke und Gekicher - wie das so ist beim Zelten.
Ich bin dann gegen halb elf in mein Bett (1. Stock), Balkontür auf. Eine halbe Stunde später habe ich dann angemahnt, dass bei dem Spektakel weder ich noch die Nachbarn schlafen können. Dann war tatsächlich Ruhe.
Um halb vier ein DONNERSCHLAG vom Feinsten. Mein Bett hat gewackelt!! Wirklich - nicht eingebildet. 
Einen Satz auf den Balkon - nach Regen sah es trotzdem nicht aus . Leises Murmeln im Zelt - von mir nur die leise Anmerkung, dass man weiter schlafen könne.

Eine halbe Stunde später (ich war gerade wieder eingeschlafen) wache ich von dem Gequatsche der beiden Herren auf, die anscheinend mitten in der Nacht tiefgründige Diskussionen führen. Mit Gekicher, Gekreische....spätestens zu diesem Zeitpunkt habe ich meine Zusage zu diesem Projekt bitterlichst bereut!!!!

Am Morgen sah die Welt dann natürlich wieder anders aus - wir haben gefrühstückt (ohne die beiden Großen) und gegen neun habe ich mich dann doch gewundert, dass sie immer noch nicht aus den Federn gekrochen sind.
  
DIE BEIDEN WAREN LÄNGST NICHT MEHR IM ZELT!!! Und das habe ich mit meinem fantastischen Gehör dank des doch eingesetzten Tiefschlafes (und ich dachte, ich hätte kein Auge mehr zugetan) nicht mitbekommen.
Fränzchen äußerte nur: Die doofen Vögel waren so laut - man konnte kein Auge zu machen!!!

Tja, mein Sohn - so ist es mir in der Nacht auch gegangen. Vielen Dank, ihr kleinen Piepmätze für die Rache :)

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